Die Golden Globes Outfits 2026 - From best dressed to worst dressed
Klar, es geht um Trophäen, um Auszeichnungen, doch es geht auch um Looks: wir zeigen dir die besten und naja, weniger guten, Golden Globes Outfits. Plus: Jede Menge Klatsch und Tratsch von hinter den Hollywood-Kulissen.
Golden Globes Outfits: Die Looks vom Red Carpet
Es gibt Award Shows – und es gibt die Golden Globes. Das ist nicht nur irgendein Pokal-Regen, das ist traditionell der Moment, in dem Hollywood einmal kurz kollektiv entscheidet: Wer startet als Favorit in die Preis-Saison?
Tatsächlich sind die Golden Globes der erste große Gradmesser der Saison: Wer einen Globe gewinnt, bekommt nicht nur eine Trophäe, er gilt auch als absoluter Favorit für den Oscar.
Die diesjährigen Golden Globes wurden in der Nacht des 11. Januars verliehen, im legendären Beverly Hilton in Beverly Hills. Moderiert wurde das Ganze (wie auch schon letztes Jahr) von Nikki Glaser. Bedeutete: keine langweilige Wohlfühl-Moderation, sondern Punchlines mit Schärfegrad.
Wir schauen neben den Gewinnern deshalb auch auf die Promi-Highlights, über die am meisten gesprochen wurde. Und natürlich auf die Styles, denn die Golden Globes Outfits sind immer echte Hingucker, im positiven wie im gewagten Sinne.
Welcher Look gewann bei den Golden Globes?
Best Dressed: Diese Golden Globes Outfits saßen
Tessa Thompson in Balenciaga
Manchmal reicht genau das: Ein starkes Grün, klare Linien, ein bisschen Glanz. Tessa Thompson sieht aus wie jemand, der weiß, warum er hier ist.
A-List-Energy ohne Schnickschnack. Dazu ein Bracelet, das den Look abrundet. Fertig.
Kate Hudson in Armani Privé
Kate Hudson bewegt sich aktuell deutlich souveräner durch die Classic-Hollywood-Schiene – und das steht ihr. Das Kleid funktioniert für sie, auch wenn das Beading mit dem Pewter-Ton und den Fransen nicht perfekt zusammenspielt. Trotzdem: stimmig, erwachsen, kontrolliert.
Amy Madigan in Thom Browne
Lady Tux statt Abendrobe – und zwar richtig. Langer Mantel, kurze Hose, spitze Boots. Das Ganze wirkt nicht verkleidet, sondern persönlich. Kein Styling von der Stange, sondern ein Look mit Charakter.
Teyana Taylor in Schiaparelli
Teyana Taylor macht, was Teyana Taylor immer macht: Sie liefert Körper, Haltung und Selbstbewusstsein. Das Schiaparelli-Dress sitzt wie eine zweite Haut, der Butt-Brooch ist frech genug, um im Gedächtnis zu bleiben. Gewinnerinnen-Energie von Kopf bis Fuß.
Amanda Seyfried in Versace
Nach vielen zurückhaltenden Promo-Looks endlich wieder Glamour. Versace steht ihr, weil es nie angestrengt wirkt. Der Look hat diese mühelose Eleganz, die man nicht erklären muss.
Wunmi Mosaku in Matthew Reisman Collection
Bestes Beispiel dafür, dass es nicht kompliziert sein muss. Tolle Farbe, perfekte Passform, dramatisches Draping. Dazu ein starkes Hair-Styling. Mehr braucht es nicht.
Chase Infiniti in Louis Vuitton
Stalaktiten-Dress, hoher Gewagt-Grad, null Angst. Chase Infiniti traut sich Looks, an denen andere scheitern würden – und genau das macht ihren Stil spannend. Jung, eigen, unbequem im besten Sinne.
Ariana Grande in Vivienne Westwood
Weg von Glinda in Rosa, rein in dunklere Töne. Ja, es ist wieder ein Ballgown – aber mit mehr Gewicht, mehr Textur, mehr Ernst. Ein sinnvoller Schritt, auch wenn ihr Stil insgesamt ein Update vertragen könnte.
Wann ist ein Golden Globe Outfit ein Erfolg?
Worst Dressed: Gute Ideen, zweifelhafte Umsetzung
Aimee Lou Wood in Vivienne Westwood
Die sonst so schräge, lebendige Art von Aimee Lou Wood geht hier komplett verloren. Der Look wirkt bieder, farblos, seltsam angepasst. Gerade bei ihr würde man mehr Mut erwarten – und mehr Persönlichkeit.
Jessie Buckley in Dior
Der Versuch, Boho-Punk und formellen Award-Look zusammenzubringen, geht hier nicht auf. Stoff altbacken, Schnitt merkwürdig, Schuhe komplett daneben. Zu viele Kompromisse, kein klares Bild.
Odessa A’zion in Dolce & Gabbana
Styling top, Outfit leider nicht. Die Idee – Federn, Handschuhe, Hose – ist gut. Aber genau diese Hose ruiniert alles. Die Asymmetrie wirkt nervös und unfertig.
Lisa in Jacquemus
Große Form, schöne Silhouette – und dann diese Details. Die Tassels wirken überflüssig, die Kette passt nicht zum Ausschnitt. Am Ende bleibt ein Look, der mehr verspricht, als er hält.
Elle Fanning in Gucci
Aus der Nähe schön, aus der Distanz flach. Farbe und Textur verlieren auf Fotos komplett an Wirkung. Für einen Red Carpet ist das einfach zu wenig Impact.
Hudson Williams in Giorgio Armani
Offenes Hemd als Go-to-Move junger Schauspieler funktioniert nur selten. In Kombination mit Kummerbund wirkt der Look hier besonders unausgegoren.
Connor Storrie in Saint Laurent
Nicht schlimm, aber auch nicht gut. Sehr generisch, sehr austauschbar. Die Frisur macht mehr Eindruck als das Outfit – und das ist kein gutes Zeichen.
Golden Globes Outfits: Wer Glam kann – und wer’s nur versucht
Jennifer Lawrence in Givenchy
Ein florales Sheer-Dress sollte Spaß machen. Dieses wirkt überraschend leblos. Nude Illusion erinnert eher an Eiskunstlauf als an Red Carpet. Schwarz hätte dem Ganzen deutlich mehr Drive gegeben.
Jenna Ortega in Dilara Findikoglu
Zu viel auf einmal. Fransen, Beading, High Neck, Open Back, Gürtel – alles kämpft gegeneinander. Ortega kann Goth-Glam. Dieses Kleid ist allerdings kein Beweis dafür…
Rose Byrne in Dior
Makellos, aber komplett ohne Reibung. Farbe steht ihr, der Rest wirkt brav. Haare, die nicht beeindrucken inklusive. Technisch perfekt, emotional langweilig.
Jennifer Lopez in Vintage Jean-Louis Scherrer
Der Look schreit nach Aufmerksamkeit – und genau das wirkt mittlerweile ermüdend. J.Lo macht J.Lo-Dinge, aber diese Nummer fühlt sich nicht mehr frisch an.
Red Carpet Recap: Diese Looks bestimmten den Abend
Andere Styles, die für Furore sorgten und Trends voraussagen:
Pamela Anderson: Blond-Reset
Pamela kommt nicht mit „mehr“, sondern mit „anders“. Hellblond, weich gestylt, insgesamt viel ruhiger als der übliche Award-Glam. Gerade deshalb ists ein echter Hingucker im Meer aus Effekten.
Jenna Ortega und Lori Harvey: Sideboob als Schlagzeile
Sideboob ist diesmal kein Versehen, sondern Konzept. Ortega eher dunkel und edgy, Harvey mehr Red-Carpet-Glam. Unterschiedlicher Vibe, gleiche Konsequenz: Die Looks sind sofort Thema.
Hailee Steinfeld: Babybauch im Spotlight
Kein Versteckspiel, kein „kaschieren“. Der Babybauch war Teil des Looks – und genau dadurch wirkt der Auftritt selbstbewusst und modern statt geschniegelt.
Bob-Alarm: Emma Stone, Selena Gomez, Robin Wright
Nicht nur Kleider sind ein Thema, auch Haare: Bob in mehreren Varianten. Glatt, leicht bewegt, präzise geschnitten. Das Ding ist so auffällig präsent, dass es nach dem Abend praktisch schon ein Trend-Bookmark ist.
Der Mullet ist zurück
Ja, wirklich. Der 80s-Mullet feiert ein erstaunlich sauberes Comeback. Connor Storrie, Glen Powell, Jacob Elordi, Patrick Schwarzenegger und SEVENTEENs Joshua tragen vorne Business, hinten Party. Überraschend tragbar, überraschend oft gesehen.
Golden Globes: Meme it!
Momente, die zu Memes wurden. Oder über die einfach nur geredet wurde
Leonardo DiCaprio: Sitzplatz plus Security plus Mimik = Meme-Paket
DiCaprios Sitzplatz-Situation mit sichtbarer Security fiel auf, genauso wie seine Reaktionen während der Show. Kurzer Blick, genervtes Gesicht, Mini-Grimasse – und zack: Screenshot-Kultur. Das Internet hat daraus in Echtzeit eine eigene Parallelshow gebaut.
Nikki Glaser: Der DiCaprio-Witz, der hängen blieb
Sie machte Witze über seine Dating-Range. Der Saal lachte – aber online ging vor allem die Kamera-Reaktion von Leo ab. Klassisch Golden Globes: Punchline = Gesicht.
Amanda Seyfried: Social-Media-Reaction
Auch Amanda Seyfried sorgte für Meme-Input. Sie hatte bei den Golden Globes 2026 gleich zwei Shots – und ging zweimal leer aus: Einmal verlor sie mit The Testament of Ann Lee (der Preis ging an Rose Byrne), dann nochmal mit Long Bright River (hier gewann Michelle Williams). Und das Bittere: Die Kamera fing natürlich sie ein – erst der angespannte Blick, dann das „okay lächeln, klatschen, aufstehen“-Programm. In einem anderen Moment applaudierte sie sogar schon, bevor der Name
Mila Kunis und Ashton Kutcher: Erstes Award-Comeback seit Jahren
Die beiden waren lange kaum gemeinsam auf großen Veranstaltungen zu sehen. Immerhin standen sie in den letzten Jahren in der Öffentlichkeit in starker Kritik, nachdem sie sich für ihren Kollegen und Freund Danny Masterson eisetzten, der wegen sexuellen Missbrauchs eine Gefängnisstrafe verbüßt…
Doch jetzt waren sie zurück auf dem Roten Teppich – genau deshalb war die Erwartung riesig. Und dann: wenig Nähe, wenig Austausch, keine „wir sind wieder da“-Energie. Das muss nichts heißen – aber es sah nach „wir sind da, weil wir müssen“ aus. Klar, dass das sofort diskutiert wurde.
Sean Penn: Zigarette als Accessoire
Er wurde mehrfach mit Kippe gesehen, und zwar so, dass es niemand übersehen konnte. Das war weniger „Skandal“ als „Sean macht Sean“. Trotzdem: Bilder bleiben Bilder – und die gingen rum.
Ana de Armas und Jacob Elordi: Nähe plus Vorgeschichte = Gerüchtemaschine
Vertraute Gesten, entspanntes Zusammensein – und sofort war’s ein Thema. Mit dem Kontext ihrer Trennung von Tom Cruise wurde daraus nicht „zwei Leute reden“, sondern „was läuft da?“.
Backstage: Feueralarm
Während vorne weiter moderiert und Preise verteilt wurden, gab es backstage kurz einen ziemlichen Schreckmoment: Ein Feuer brach hinter der Bühne aus, offenbar in der Nähe der Technik- und Catering-Bereiche.
Feuerwehrleute rückten an, für einen Moment herrschte Chaos hinter den Kulissen – die Show selbst blieb davon unbeeindruckt.
Golden Globes Outfits und Preise – Gewinner im Überblick
Kategorie | Gewinner |
Bester Film - Drama | "Hamnet" |
Bester Film - Komödie oder Musical | "One Battle After Another" |
Beste Schauspielerin in einem Film - Drama | Jessica Buckley - "Hamnet" |
Bester Schauspieler in einem Film – Drama | Wagner Moura - "The Secret Agent" |
Beste Schauspielerin in einem Film – Komödie oder Musical | Rose Byrne - "If I Had Legs I'd Kick You" |
Bester Schauspieler in einem Film – Komödie oder Musical | Timothée Chalamet - "Marty Supreme" |
Beste Nebendarstellerin in einem Film | Teyana Taylor - "One Battle After Another" |
Bester Nebendarsteller in einem Film | Stellan Skarsgård - "Sentimental Value" |
Beste Regie – Film | Paul Thomas Anderson - "One Battle After Another" |
Bestes Drehbuch – Film | Paul Thomas Anderson - "One Battle After Another" |
Bester Animations-Film | "KPop Demon Hunters" |
Bester nicht englischsprachiger Film | "The Secret Agent" (Brasilien) |
Beste Musik - Film | Ludwig Göransson - "Blood & Sinners" |
Bester Song – Film | "Golden" aus "K-Pop Demon Hunters" - Joong Gyu Kwak, Yu Han Lee, Hee Dong Nam, Jeong Hoon Seo, Park Hong Jun |
Beste Serie – Drama | "The Pitt" |
Beste Serie – Komödie oder Musical | "The Studio" |
Beste Mini-Serie, Anthologie oder Fernsehfilm | "Adolescence" |
Bester Schauspieler in einer Serie - Drama | Noah Wyle - "The Pitt" |
Beste Schauspielerin in einer Serie - Drama | Rhea Seehorn - "Pluribus - Glück ist ansteckend" |
Beste Schauspielerin in einer Serie – Komödie oder Musical | Jean Smart - "Hacks" |
Bester Schauspieler in einer Serie – Komödie oder Musical | Seth Rogen - "The Studio" |
Beste Schauspielerin in einer Mini-Serie, Anthologie oder einem Fernsehfilm | Michelle Williams - "Dying for Sex" |
Bester Schauspieler in einer Mini-Serie, Anthologie oder einem Fernsehfilm | Stephen Graham - "Adolescence" |
Beste Nebendarstellerin in einer Serie | Erin Doherty - "Adolescence" |
Bester Nebendarsteller in einer Serie | Owen Cooper - "Adoelscence" |
Kino- und Kassenerfolg bei Kinofilmen | "Blood & Sinners" |
Bester Stand-up-Comedian im Fernsehen | Ricky Gervais: "Ricky Gervais: Mortality" |
Bester Podcast | Good Hang With Amy Poehler |
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