Vanity Fair Oscar Party 2026: Diese Stars haben den Red Carpet gerockt
Wenn bei den Oscars der Preis für den besten Film vergeben wird, endet der Abend für Hollywood noch lange nicht: auf der Vanity Fair Oscar Party wird weitergefeiert.
Hier treffen frisch gekürte Oscar-Gewinner auf Supermodels, Popstars, Designer und Brancheninsider – wer gerade noch im Dolby Theatre auf der Bühne stand, taucht wenig später mit der goldenen Statue in der Hand bei der Aftershow auf.
Wenn Hollywood feiern geht: Insights der Vanity Fair Oscar Party
2026 hatte die Vanity Fair Oscar-Party eine neue Kulisse. Zum ersten Mal fand das Event im Los Angeles County Museum of Art (LACMA) statt. Zwischen moderner Architektur, Kunstinstallationen und perfekt inszenierten Lichtkonzepten wurde das Museum für eine Nacht zu einer der glamourösesten Party-Locations Hollywoods.
Der Abend begann allerdings schon früher. Vanity-Fair-Editorial-Director Mark Guiducci lud zunächst zu einem exklusiven Dinner und einer privaten Oscar-Watch-Party ein. Erst nach der Verleihung startete das eigentliche Hauptevent: die 31. Vanity Fair Oscar Party.
Auf dem Red Carpet der Party wurden die Gäste von Livestream-Hosts Brittany Broski, Quenlin Blackwell und Jake Shane begrüßt. Danach ging es rein – dorthin, wo sich Hollywoods größte Namen endlich entspannen können.
Drinnen herrschte genau die Atmosphäre, für die diese Party berühmt ist: Gewinner mit ihren frisch polierten Oscar-Statuen, Gespräche zwischen alten Freunden, spontane Begegnungen zwischen Filmstars, Models und Musikern – und natürlich die legendären In-N-Out-Burger, ohne die die Vanity Fair Party kaum denkbar wäre.
Die Nacht nach den Oscars: Hollywood feiert mit Vanity Fair
Bevor Hollywood jedoch auf der Aftershow feierte, wurde im Dolby Theatre zunächst Geschichte geschrieben.
Über weite Strecken des Abends schien es, als würde sich ein spannendes Duell zwischen zwei Filmen entscheiden: Ryan Cooglers Vampir-Epos Sinners und Paul Thomas Andersons Drama One Battle After Another. Sinners dominierte die Nominierungen mit beeindruckenden 16 Nennungen, während One Battle After Another mit 13 Nominierungen dicht dahinter lag. Zwei Filme, die die diesjährige Awards Season klar geprägt hatten.
Am Ende gehörte der Abend jedoch vor allem Paul Thomas Anderson. Nach Jahren ohne Oscar gewann der Regisseur gleich mehrere der wichtigsten Preise: Bester Film, Beste Regie und Bestes adaptiertes Drehbuch. Auch Editor Andy Jurgensen wurde ausgezeichnet, während Cassandra Kulukundis den erstmals vergebenen Oscar für Bestes Casting erhielt.
Doch auch Sinners sorgte für historische Momente. Kamerafrau Autumn Durald Arkapaw schrieb Geschichte, als sie als erste Frau überhaupt den Oscar für Beste Kamera gewann. Einer der emotionalsten Momente des Abends gehörte jedoch Michael B. Jordan, der für seine Doppelrolle als die Brüder Smoke und Stack in Sinners den Oscar als Bester Hauptdarsteller gewann.
Oscars vorbei – jetzt wird gefeiert
Warum der Vanity Fair Red Carpet eine eigene Fashion-Bühne ist
Während auf dem offiziellen Oscar-Teppich meist klassischer Hollywood-Glamour dominiert, beginnt modisch oft erst auf der Vanity Fair Party das eigentliche Spiel.
Die Regel: Alles darf, nichts muss. Dramatische Haute Couture, Vintage-Archive, ultra-transparente Dresses oder komplett neue Outfits – viele Stars wechseln nach der Preisverleihung noch einmal den Look, um auf diesem Teppich ihr echtes Fashion-Statement zu setzen. Kein Wunder also, dass genau hier oft die Outfits entstehen, über die am nächsten Tag alle sprechen.
Kurz gesagt: Wer wissen will, welche Looks wirklich Trends setzen, schaut nicht nur auf die Oscars – sondern auf diese Party.
Glamour nach den Oscars: Die spektakulärsten Looks der Vanity Fair Party
Warum dieser Teppich für Fashion so wichtig ist
Die Vanity Fair Oscar Party ist längst mehr als nur eine Aftershow. Seit den 90ern hat sich das Event zu einer der exklusivsten Einladungen Hollywoods entwickelt – mit einer Gästeliste, die weit über die Filmbranche hinausgeht. Schauspieler, Musiker, Models, Designer und Social-Media-Stars feiern hier gemeinsam bis in den Morgen.
Und genau deshalb ist der Style-Mix hier so spannend: Während die Oscars selbst eher klassisch bleiben, wird auf der Party experimentiert – mit Vintage-Couture, gewagten Silhouetten oder Looks, die eher nach Fashion Week als nach Award-Show aussehen.
Best Dressed
Hailey Bieber
Leopardenmuster auf dem Red Carpet? Kann schnell zu viel wirken – muss es aber nicht. Hailey Bieber zeigte bei der Vanity Fair Oscar Party, wie elegant Animal-Print aussehen kann. Ihr maßgeschneidertes Giorgio-Armani-Kleid vereinte das wilde Muster mit einer extrem betonten Silhouette.
Das schmale, trägerlose Design betonte ihre Figur, während unzählige Pailletten im Blitzlicht für ein fast flüssiges Schimmern sorgten. Ein Look, der Mut beweist und trotzdem mühelos glamourös wirkt.
Kaia Gerber
Knallrot gehört zu den Farben, die auf dem Red Carpet sofort Aufmerksamkeit erzeugen – und Kaia Gerber nutzte genau diesen Effekt. Ihr trägerloses Abendkleid schmiegte sich eng an den Körper und wurde durch den hohen Beinschlitz zusätzlich in Szene gesetzt.
Die weich fallende Drapierung brachte Bewegung in den Look, während das reduzierte Styling den Fokus ganz auf die kraftvolle Farbe legte.
Alessandra Ambrosio
Ein Hauch von Old-Hollywood-Glamour lag in Alessandra Ambrosios Auftritt. Das strukturierte Corsagen-Oberteil formte eine klare Silhouette, während der transparente Rock mit funkelnden Applikationen fast schwerelos wirkte.
Die Mischung aus klassischer Couture-Struktur und zarter Transparenz verlieh dem Look eine elegante, fast märchenhafte Ausstrahlung.
Michael B. Jordan
Mit Oscar in der Hand und einem breiten Grinsen im Gesicht erschien Michael B. Jordan auf dem Teppich – und auch modisch passte alles.
Der Schauspieler wählte einen braunen Zweireiher-Anzug, der klassische Eleganz mit moderner Lässigkeit verband. Der warme Farbton setzte sich angenehm vom üblichen Schwarz ab und machte seinen Auftritt zu einem der stilvollsten der Nacht.
Oscars? Warm-up. Die Vanity Fair Party ist das echte Finale
Jessie Buckley
Für Jessie Buckley war es eine Nacht voller Emotionen – und ihr Look unterstrich genau dieses Gefühl. Die frisch gekürte Oscar-Gewinnerin erschien in einer schwarzen Abendrobe, deren glitzernder Stoff bei jeder Bewegung funkelte.
Die schlichte Form ließ dem Material den großen Auftritt und verlieh dem Look eine zeitlose Eleganz.
Kendall Jenner
Manchmal liegt die Wirkung eines Looks in seiner Zurückhaltung. Kendall Jenner entschied sich für ein hellblaues, figurbetontes Kleid, dessen zarte florale Applikationen erst auf den zweiten Blick auffielen.
Die klare Linienführung und das präzise Tailoring machten den Auftritt zu einem perfekten Beispiel für moderne Red-Carpet-Eleganz.
Dua Lipa
Schwarz und Gold – eine Kombination, die immer funktioniert. Bei Dua Lipa verschmolzen beide Elemente zu einem Look, der gleichzeitig glamourös und modern wirkte.
Das schlichte schwarze Top brachte Ruhe in das Outfit, während der goldene, funkelnde Rock im Licht der Kameras für maximale Strahlkraft sorgte.
Von Wow bis Why: Die besten und wildesten Looks der Vanity Fair Party
Teyana Taylor
Teyana Taylor gehört zu den Stars, die Mode als Statement begreifen – und genau so wirkte auch ihr Auftritt. Dramatische Linien, viel Haut, fließende Stoffe und eine Silhouette, die wie ein Couture-Design wirkte, machten ihren Look zu einem der auffälligsten der Nacht.
Amelia Gray
Weniger Stoff, mehr Effekt: Amelia Gray sorgte mit einem der gewagtesten Outfits der Party für Aufmerksamkeit. Das schwarze Kleid setzte auf extreme Cut-outs und eine fast architektonische Form, die den Körper spektakulär in Szene setzte. Ein Look, der garantiert niemandem entging.
Die Party, auf der Hollywood feiert
Kim Kardashian
Gold, Glanz, Glam – Kim Kardashian blieb ihrer Red-Carpet-DNA treu. Die eng anliegende Robe funkelte wie flüssiges Metall. Doch die eigentliche Überraschung: ihre Haare.
Statt der üblichen streng gestylten Looks setzte sie diesmal auf eine deutlich natürliche Variante: Undone-Haare. Ein Detail, das sofort auffiel.
Suki Waterhouse und Robert Pattinson
Ein Paar, das man auf roten Teppichen nur selten gemeinsam sieht. Genau deshalb zog ihr Auftritt so viel Aufmerksamkeit auf sich.
Während Robert Pattinson klassisch im Smoking erschien, glänzte Suki Waterhouse mit einer dramatischen Robe samt goldener Brustverzierung und langer Schleppe. Hollywood-Glamour mit Starpower.
Timothée Chalamet und Kylie Jenner
Oscars verloren, Afterparty gewonnen. Timothée Chalamet tauchte nach der Verleihung gemeinsam mit Kylie Jenner auf – und sofort richteten sich alle Kameras auf das Paar.
Die beiden gehören zu den meistdiskutierten Promi-Konstellationen der letzten Monate, entsprechend groß war das Interesse an ihrem Auftritt.
Anya Taylor-Joy
Wenn Anya Taylor-Joy einen Red Carpet betritt, wird es selten langweilig. Auch diesmal nicht. Ihr Look spielte mit Kontrasten: minimaler Stoff, starke Silhouette und eine überdimensionale Schleife als Statement. Ein Outfit irgendwo zwischen Fashion-Experiment und Couture-Show.
Worst Dressed
Bella Hadid
Minimalismus trifft auf Diskussionspotenzial. Bella Hadids cremefarbener Look polarisiert: enganliegende Silhouette, ultra-cleanes Design, dazu ein moderner Zweiteiler-Effekt.
Doch ausgerechnet ein kleines Detail sorgte für Stirnrunzeln: An der Schleppe ihres Rocks war das Etikett noch sichtbar. Ein kleiner Fauxpas, der bei einem Event dieser Größenordnung natürlich sofort auffiel.
Heidi Klum
Der erste Eindruck: zartes Gelb, filigrane Stickereien, glamouröser Red-Carpet-Moment. Doch je länger man hinschaut, desto weniger funktioniert der Look.
Die transparenten Einsätze wirken etwas bemüht, die Muster ziehen den Blick in alle Richtungen. Statt elegant wirkt das Kleid schnell überladen. Dazu kommt, dass die Silhouette kaum Spannung erzeugt.
Cara Delevingne
Ein Kleid, das sofort Aufmerksamkeit auf sich zieht – allerdings nicht unbedingt aus den richtigen Gründen. Das transparente Oberteil mit roten und schwarzen Applikationen greift, nun, ein Sixpack auf…
Der Effekt wirkt eher wie ein optischer Gag als wie Couture. Mutig, definitiv – aber auch ziemlich gewöhnungsbedürftig.
Priyanka Chopra
Der Look beginnt vielversprechend: schimmernder Stoff, schöner Schnitt, glamouröse Nuance. Doch dann fällt der Blick auf das Fell-Detail entlang der Schleppe.
Das wirkt plötzlich schwer, wuchtig und farblich überraschend rustikal. Statt edler Dramaturgie entsteht ein Stilbruch, der den ansonsten eleganten Auftritt aus der Balance bringt.
Julia Fox
Dieser Look wirkt wie zwei völlig unterschiedliche Ideen, die nie richtig zusammengefunden haben. Das Oberteil ist überladen: Rüschenkragen, Rautenstruktur, schwarze Blumenapplikationen – alles gleichzeitig und ohne klare Linie.
Darunter fällt der Rock weit und schlicht nach unten, fast wie aus einem anderen Kleid. Statt Spannung entsteht ein Bruch. Auch das strenge Haarstyling mit den zwei Buns verstärkt den Eindruck eines gewollt exzentrischen Auftritts. Insgesamt wirkt der Look eher unfertig als avantgardistisch.
Demi Moore
Demi Moore erschien in einer schwarzen Robe mit dramatischer Feder-Schleppe, langen Handschuhen in Leder-Optik und maximalem Schmuck-Details.
Das Problem: Alles wirkt gleichzeitig sehr schwer, sehr dunkel und sehr inszeniert. Für eine Aftershow-Party, bei der eigentlich Leichtigkeit und Feierlaune im Vordergrund stehen, ist dieser Look fast zu düster und zu theatralisch.
Vanity Fair Oscar Party: Die Momente, über heute noch alle reden
Die Party hat in den letzten Jahren immer wieder für virale (Fashion-) Momente gesorgt – und für Schlagzeilen, die weit über Hollywood hinausgingen.
Kendall Jenners Vintage-Naked-Dress (2025)
Ein echtes Fashion-Statement: Kendall Jenner tauchte in einem transparenten Vintage-Mugler-Dress auf, das älter war als sie selbst.
Das Archiv-Piece von 1992 sorgte sofort für Gesprächsstoff – und zeigte einmal mehr, wie stark Vintage-Couture gerade den Red-Carpet-Trend prägt.
Emma Chamberlains radikale Beauty-Transformation (2025)
Manchmal ist es nicht das Kleid, sondern der Beauty-Moment. Influencer-Star Emma Chamberlain erschien mit einem komplett neuen, ultrakurzen Platin-Pixie – ein Look, der sofort viral ging und ihren Auftritt zum Gesprächsthema des Abends machte.
Margot Robbie – auch – mit Mugler-Archiv (2024)
Noch ein Archiv-Schatz, noch einmal von Mugler: Nach der Oscar-Show wechselte Margot Robbie für die Party in ein spektakuläres Vintage-Corset-Dress von 1996.
Der Look – funkelnd, dramatisch und extrem skulptural – wurde sofort zu einem der meistdiskutierten Outfits der Nacht.
Vanessa Hudgens zeigt ihren Babybauch (2024)
Ein Moment, über den wirklich jeder sprach: Vanessa Hudgens präsentierte auf der Party erstmals ihren Babybauch – in einem transparenten schwarzen Cape-Dress. Der Look war mutig, glamourös und ganz klar ein Fashion-Statement.
Oscars 2026: Alle Gewinner im Überblick
Kategorie | Gewinner |
|---|---|
Bester Film | "One Battle After Another" |
Beste Hauptdarstellerin | Jessie Buckley - "Hamnet" |
Bester Hauptdarsteller | Michael B. Jordan - "Sinners" |
Beste Regie | Paul Thomas Anderson - "One Battle After Another" |
Bester Song | "Golden“ - KPop Demon Hunters |
Bester internationaler Film | "Sentimental Value" - (Norwegen) |
Beste Kamera | Autumn Durald Arkapaw - "Sinners" |
Bester Schnitt | Andy Jurgensen - "One Battle After Another" |
Bester Ton | "F1" |
Beste Filmmusik | Ludwig Göransson - "Sinners" |
Bester Dokumentarfilm | "Mr. Nobody Against Putin" |
Bester Dokumentar-Kurzfilm | "All the Empty Rooms" |
Beste visuelle Effekte | "Avatar: Fire and Ash" |
Bestes Produktionsdesign | "Frankenstein" |
Bestes Originaldrehbuch | Ryan Coogler - "Sinners" |
Bestes adaptiertes Drehbuch | Paul Thomas Anderson - "One Battle After Another" |
Bester Nebendarsteller | Sean Penn - "One Battle After Another" |
Bester Kurzfilm (Live Action) | "The Singers" |
"Two People Exchanging Saliva" | |
Bestes Casting | Cassandra Kulukundis - "One Battle After Another" |
Diese Produkte könnten dir gefallen
Das könnte dir auch gefallen: